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1.

1. Allgemeine BestimmungenDie Kämpfe werden nach den internationalen Ringkampf-regeln und den Sonderbestimmungen für Mannschafts-kämpfe und Zusatzbestimmungen sowie evtl. Ergänzungen im amtlichen Organ »Der Ringer« durchgeführt, sofern in den folgenden Punkten keine abweichenden Festlegungen getroffen wurden. Die Richtlinien gelten auch für Aufstiegs-kämpfe - Relegationskämpfe 2009/20102. Start von NichtdeutschenIn einer Mannschaft der Ober- und Verbandsliga ist nur ein nichtdeutscher Ringer startberechtigt. Zusätzlich dürfen alle Nichtdeutschen eingesetzt werden, die vor dem 14. Lebensjahr einen Startausweis einer LO/DRB besessen haben oder in Deutschland geboren wurden.Zusätzlich startberechtigt sind auch nichtdeutsche Ringer die einen 6 - jährigen ununterbrochenen rechtsmäßigen Aufenthalt in Deutschland nachweisen können (Anerkannt wird nur der Sozialversicherungs-nachweis).3. Start von JugendlichenJugendliche können ab dem Tag der Vollendung ihres14. Lebensjahres eingesetzt werden.4. KampfverlegungenEine Kampfverlegung ist nur in Ausnahmefällen und nur mit Zustimmung des Sportreferenten möglich. Dies gilt für alle Leistungsklassen. Kampfverlegungen müssen mindestens 20 Tage vor dem zu verlegenden Kampf beim Sportreferenten beantragt werden. Das schriftliche Ein-verständnis des Gegners sollte beigefügt werden. In den Fällen, in denen der Gegner das Einverständnisnicht erteilt, entscheidet der Sportreferent. Die Benachrichtigung der betroffenen Vereine, des eingeteilten Kampfrichters, des Kampfrichterreferenten und des Pressereferenten erfolgt durch den Sportreferenten. Falls durch eine Kampfverlegung Vorkämpfe betroffen sind, hat dies der Heimverein den Betroffenen mitzuteilen.Für Kampfverlegungen, die nach dem 31.05.2009 beantragt werden, wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25,00 Euro erhoben.Begegnungen, die verlegt werden, behalten ihren im Terminplan ausgewiesenen Status als Vor- oder Rückkampf. Dies gilt nicht, wenn lediglich das Heimrecht getauscht wurde. Der erste Kampf ist grundsätzlich der Vorkampf.Die Terminlisten der I. Bundesliga, II. Bundesliga und Regionalliga sind eine Serviceleistung der Redaktion und nicht verbindlich. Änderungen, von denen die Ligen des SBRV, der Bezirke und ARGE - SAB wegen eventueller Vorkämpfe betroffen sind, müssen von den Heimvereinen den Gegnern, dem Kampfrichterreferenten, den einge-teilten Kampfrichtern und dem Sportreferenten mitgeteilt werden.5. MannschaftsstärkenBundes-, Regional-, Ober-, Verbands- und Jugendliga zehn Ringer.6. Gewichtsklassen, Kampffolge und KampfzeitIn der Ober- und Verbandsliga gelten folgende Gewichtsklassen:55-60-66a-66b-74a-74b-84a-84b-96-120 kg.Die unterste Gewichtsklasse beginnt in der Vorrunde im freien, in der Rückrunde im gr.-röm. Stil. Beim Hauptkampf kann nach der Hälfte der Kämpfe durch den Gastgeber eine Pause von 15 Minuteneingelegt werden. Verzichtet dieser darauf, so ist dies dem Kampfrichter und der Gastmannschaft mitzuteilen.Die Kampfzeit beträgt für Männermannschaften max. 5 x 2 Minuten, für Jugendmannschaften max. 3 x 2 Minuten mit jeweils 30 Sekunden Pause. Hat ein Ringer drei Kampf-abschnitte gewonnen, entfallen weitere Runden (Jugend zwei Kampfabschnitte).Freistil:Im Freistil gibt es keine angeordnete Bodenlage. Steht es am Ende einer Kampfrunde (2 Minuten) 0 : 0, wird Beinfassung angeordnet, max. Dauer 30 Sekunden. Der Kampfrichter legt nach den Passivitätskriterien fest, welcher Ringer die Beinfassung einnehmen darf. Im griechisch - römischen Stil besteht eine Kampfrunde aus 1:30 Minute Standkampf und 1 x 30 Sekunden angeordnetem Bodenkampf.Nach 1:30 Min. wird der Kampf unterbrochen (Ausnahme: Eine gefährliche Lage liegt vor).Der Ringer der nach 1:30 Min. im Vorteil ist, darf die Oberlage einnehmen. Vorteil bedeutet:- Ringer mit den meisten Punkten (höhere Punktzahl)- bei Gleichheit weniger Verwarnungen- bei Gleichheit höhere Wertung- Letzte WertungSind Wertungen gefallen, darf also der Ringer im Vorteil fassen! Erzielt der Ringer während den 30 Sek. keine Wertung, wird er nicht bestraft und die Kampfrunde ist beendet!Erfolgt im Bodenkampf durch den Obermann keine zwingende Aktivität, so kann der KR den Kampf nach einer angemessen Zeit (ca. 10 – 15 Sekunden unterbrechen und den Standkampf anordnen).Steht der Kampf bei 1:30 Min. 0:0 ist der Kampf zu unterbrechen und der Bodenkampf durch Passivität anzuordnen. Der Kampfrichter entscheidet in jeder Runde immer beim Stand 0:0 nach 1:30 Min. über die Passivität und zeigt diese deutlich an. Damit der aktive Ringer keinen Nachteil erhält, darf der aktive Ringer bei der Anordnung der Bodenlage entscheiden, ob er die Position des Ober- oder Untermannes wählt. Diese Kriterien gelten in jeder Runde und zwar unabhängig davon, wie die vorherigen Runden entschieden wurden.Achtung:Erzielt der Obermann keine Wertung innerhalb von 30 Sekunden, so verliert er 1 Punkt an seinen Gegner. An den bisherigen Kriterien hat sich hier nichts verändert. Der Kampfrichter unterbricht den Bodenkampf nicht, so dass der Obermann die 30 Sekunden zur Erzielung einer Wertung voll ausschöpfen kann.Fassart: Handauflegen – kein verkehrter Ausheber !Hände auflegen auf den Schultern des Gegners- der Obermann muss dabei mit mindestens einem Knie die Matte berühren.Die maximale Verletzungszeit beträgt je Ringer zwei Minuten. Um eine einwandfreie Versorgung von blutenden Wunden (einschl. Nasenbluten) zu gewährleisten, läuft bei blutenden Wunden keine Verletzungszeit.7. WiegenDas Wiegen kann mit Einverständnis des Gegners öffentlich durchgeführt werden.Für das Wiegen sind nur Waagen mit Schiebegewicht oder Digitalwaagen zugelassen, die alle zwei Jahre geeicht werden müssen. Die Eichung gilt grundsätzlich bis zum 31. Dezember des auf dem Eichstempel (Eichsiegel) angegebenen Jahres. Bei Verwendung einer Digitalwaage ohne Eichstempel ist das Zertifikat bzw. eine Be-scheinigung des Herstellers über die Eichung und Dauer vorzulegen. Waagen mit Gewichtssteinen oder Waagen ohne gültige Eichung sind nicht zugelassen.Der Ringer der gastgebenden Mannschaft wird jeweils zuerst gewogen.Entsprechend Artikel 11 der Internationalen Ringkampf-regeln wird jeder Ringer im Trikot gewogen (ohne Schuhe). Es wird keine Gewichtstoleranz für das Trikot gewährt. Unter dem Trikot kann der Ringer eine Badehose, einen Slip oder ein Suspensorium tragen. Trägt der Ringer mehr als eine leichte Hose, ist er wegen versuchter Manipulation (Untergewicht; Aufrücken) von der Wiegeliste zu streichen und zählt nicht zur Mannschaft.Die Wiegeliste, die vom Mannschaftsführer unter-schrieben werden muss, muss den Passus enthalten, dass sich die Ringer in einem guten gesundheitlichen Zustand befinden und kampffähig antreten.8. PunktewertungAbweichend von den internationalen Regeln wird die Punktwertung bei Mannschaftskämpfen der Männer wie folgt vorgenommen:Jede Kampfrunde hat einen Sieger.Sieger eines Einzelkampfes ist der Ringer der drei Kampf-runden gewonnen hat (Jugend zwei Kampfrunden).Siegkriterien zum Gewinn einer Kampfrunde:Die Kriterien für den Sieg einer Kampfrunde sind1. die höhere Punktzahl,2. die geringere Anzahl von Verwarnungen,3. die Anzahl der höchsten Wertungen,4. bei Gleichheit entscheidet die letzte Wertung.Technische Überlegenheit:Eine technische Überlegenheit ist erreicht bei- 6 Punkten Differenz,- Einer Fünfer-Wertung,- Bei zwei Dreierwertungen eines Ringers.8a. Mannschaftspunkte/Kampfbewertungen1.Schultersieg, kampflos, Aufgabe, Über-/Unter-gewicht, Disqualifikation, technische Überlegenheit bei 3 Kampfrunden oder insgesamt 11 Punkte Differenz ohne Rundenverlust 4 : 0 Punkte2.Technischer Überlegenheitssieg bei 3 Kampf-runden oder insgesamt 11 Punkte Differenz mit Verlust einer Kampfrunde 4 : 1 Punkte3.Technischer Überlegenheitssieg bei 3 Kampf-runden oder insgesamt 11 Punkte Differenz mit Verlust von zwei Kampfrunden 4 : 2 Punkte4.Punktsieg 3 : 0 Punkte Sieger gewinnt mit technischen Wertungen 3 Runden, Verlierer gewinnt keine Runde 5.Punktsieg 3 : 1 Punkte Sieger gewinnt mit technischen Wertungen 3 Runden, Verlierer gewinnt eine Runde6.Punktsieg 3 : 2 Punkte Sieger gewinnt mit technischen Wertungen 3 Runden, Verlierer gewinnt zwei RundenSieg von drei Kampfrunden ohne technische Wertung (gr.röm. oder Freistil) 1 : 0 Punkte7.Disqualifikation beider Ringer 0 : 0 PunkteDie Siegkriterien einer Kampfrunde bleiben wie bisher bestehen. Die Kriterien für die vorzeitige Beendigung einer Kampfrunde bleiben ebenso bestehen. Es erfolgt kein Kampfabbruch nach Erreichen der 11 Punkte – Differenz.Sofortige KampfaufgabeGibt ein Ringer mit einer nicht unmittelbar aus dem Kampfgeschehen heraus erkennbaren Verletzung auf, gilt er als fehlender Ringer. Das entsprechende Ordnungsgeld wird fällig. In strittigen Fällen muss der Kampfrichter hierzu Stellung nehmen.9. WettkampfkleidungDie Ringer des gastgebenden Vereins müssen im roten Trikot, die Gäste in blauen Trikots antreten. Eine farbliche Mischung aus rot und blau ist nicht erlaubt. Entsprechend Artikel 5 der Internationalen Ringkampfregeln müssen die Schnürsenkel in allen Leistungsklassen abgeklebt werden.10. StartberechtigungIn allen Ligen sind nur solche Ringer startberechtigt, die eine gültige Lizenzmarke des SBRV für das Jahr 2009 in ihrem Startausweis haben. Die Lizenzmarke muss am Kampftag im Startausweis eingeklebt sein. Dies gilt auch für Jugendliche, nicht jedoch beim Einsatz in Jugend-mannschaften. Die jeweilige Lizenznummer muss auf der Wiegeliste und im Wettkampfprotokoll eingetragen werden. Ist für das laufende Jahr keine Lizenz erteilt, so wird derbetreffende Kampf als verloren gewertet. Der Aktive zählt nicht zur Mannschaft. Ein Freundschaftskampf ist jedoch möglich.Die Lizenz gilt als erteilt, wenn der betreffende Ringer durch einen Einschreibebeleg nachweisen kann, dass die Lizenz bei der Geschäftsstelle des SBRV am Kampftag beantragt wurde. (Bitte Einwurfeinschreiben verwenden). Der Einschreibebeleg oder eine Kopie sind dem Kampfrichter auszuhändigen, der sie dem Protokollbeifügt. Fehlt der Einschreibebeleg, gilt die Lizenz als nicht erteilt.Der Startausweis gilt im vorliegenden Fall als fehlend, es wird ein Ordnungsgeld in Höhe von 15,00 € erhoben.11. HauterkrankungenRinger, die sichtbare oder auffällige Hautveränderungen haben, müssen vom Kampfrichter an der Waage ab-gewiesen werden, wenn sie kein fachärztliches Attest (Facharzt für Hautkrankheiten, „Dermatologe“) vorlegen, aus dem hervorgeht, dass die Hautveränderung bzw. Hauterkrankung nicht infektiös ist und dass sie für andere Sportler keine Gefährdung darstellt. Ein Attest darf nicht älter als 8 Tage sein. Wird ein Ringer wegen einer Hauterkrankung an der Waage abgewiesen, zählt er zur Mannschaft.Beim Versuch der Manipulation zum Verdecken einer auffälligen Hautveränderung hat der Ringer mit einer Anzeige zur rechnen. Die Mitglieder der DRB - Ärztekommission sind ebenfalls zur Ausstellung des Attestes berechtigt.Ausnahmen können bei Ringern mit chronischen Hautveränderungen Akne/ Schuppenflechte gemacht werden, hier reicht eine Bescheinigung, dass keine Ansteckungsgefahr besteht, die Lokalisation der Hautveränderung und die Behandlung hervorgeht. Die Bescheinigung darf nicht älter als ein Jahr sein.12. Fehlende PässeDiese müssen am darauffolgenden Wochentag per Einschreiben zusammen mit einem adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlag an den zuständigen Sport- bzw. Jugendreferenten zur Kontrolle eingeschickt werden (siehe auch § 18 SMK/DRB).13. Trainer / BetreuerDie Betreuung an der Ecke darf nur von einem Trainer oder Betreuer / Ringer erfolgen (Ausnahme: in der Pause zwei).Während des gesamten Kampfverlaufs dürfen Betreuer und Ringer, die nicht direkt am Kampfgeschehen beteiligt sind, sich nicht direkt an der Matte aufhalten. Es muss mindestens ein Meter Sicherheitsabstand eingehalten werden.Die eingesetzten Trainer und Betreuer müssen Mitglied oder Arbeitnehmer des Vereins sein. Bei Zuwiderhandlung haftet in einem Rechtsstreit der betreffende Verein.14. Start in verschiedenen Mannschaften und Gewichtsklassenbeschränkunga)Jeder Ringer kann bei Mannschaftskämpfen eine Gewichtsklasse höher starten (Ausnahme Jugendliche in einer »Aktiven- Mannschaft«, für diese ist außerdem ein Mindestgewicht von 50 kg vorgeschrieben). Ringer mit mehr als 120 Kg zählen nicht zur Mannschaft.b)Wird ein Ringer an einem Tag bzw. Wochenende zweimal eingesetzt, zählt nur der Kampf in der höheren Leistungsklasse. Dies gilt nicht für einen Jugendlichen in einer Jugend- und einer »Aktiven-Mannschaft«.c)Wer mehr als die Hälfte der Gesamtkämpfe in der höherklassigen Mannschaft bestritten hat, kann in der unteren Leistungsklasse nicht mehr um Punkte kämpfen. Startet er trotzdem, hat er seinen Kampf verloren, zählt jedoch zur Mannschaft. Ringer von Bundesligisten, die in der Endrunde um die DMM 2009 eingesetzt wurden, sind in unteren Ligen nicht mehr startberechtigt. Dies gilt auch für Aufstiegs- und Relegationskämpfe.d)Ist die Mannschaft der höheren Leistungsklasse an einem Wochenende bzw. Kampftag kampffrei, können in der unteren Leistungsklasse nur Ringer um Punkte kämpfen, die am letzten Kampftag nicht in der höherklassigen Mannschaft gekämpft haben.e)Wird ein Ringer eingesetzt, der nach obigen Kriterien keine Mannschaftspunkte erzielen kann, muss er auf dem Mannschaftsprotokoll mit einem »D« als Doppelstarter gekennzeichnet sein. Je Mannschaftskampf zählen höchstens zwei mit einem „D“ zu kennzeichnende Ringer zur Mannschaft.f)Beginnt die Mannschaftsrunde einer höheren Leistungsklasse später, werden die bis dahin ausgetragenen Kämpfe von mehr als zwei Ringern, die dann an einem der ersten beiden Kampftage dort eingesetzt werden, in der unteren Leistungsklasse als verloren gewertet. Eine eventuelle Streichung erfolgt nach der Wiegeliste von unten nach oben.g) Jugendliche bis 20 Jahre können nach einem Start in der Bundesliga-/Endrunde oder Regionalliga ohne Einschränkung in den unteren Ligen eingesetzt werden. Dies gilt auch für Aufstiegs- und Relegationskämpfe.15. Versand der WettkampfprotokolleDie Mannschaftsprotokolle der Ober- und Verbandsliga gehen in einfacher Ausfertigung mit den Wiegelisten und Punktzetteln an den Sportreferenten des SBRV, Herrn Karlheinz Schultes, die der Bezirks-, ARGE- und Kreisligen an die jeweiligen Bezirkssportwarte bzw. Staffelleiter. Listen der Verbandsjugendliga sind an den SBRV - Jugendreferenten, die der Bezirksjugendligen andie zuständigen Bezirksjugendwarte zu senden. Kopie - Protokollversand von Kämpfen in höherklassigen Ligen (Bundes- und Regionalliga) ist nicht mehr erforderlich.16. Kennzeichnungen in den Wiegelisten und WettkampfprotokollenJugendliche, jugendliche Nichtdeutsche, Nichtdeutsche sowie Nichtdeutsche, die vor dem 14. Lebensjahr einen Startausweis\ einer LO/DRB besessen haben, sowie Nichtdeutsche die in Deutschland geboren wurden und Doppelstarter sind auf der Wiegeliste und im Wettkampfprotokoll wie folgt zu bezeichnen:J = JugendlicherJN = Jugendlicher NichtdeutscherN = NichtdeutscherND = Nichtdeutsche mit Starterlaubnis einer LO/DRB vor dem 14. Lebensjahr oder Nichtdeutsche die in Deutschlandgeboren wurdenJND = Jugendliche Nichtdeutsche mit Starterlaubnis einer LO/DRB vor vollendetem 14. Lebensjahr oder jugendliche Nichtdeutsche, die inDeutschland geboren wurdenD =DoppelstarterN – 6 = Nichtdeutscher mit Nachweis des6-jährigen Aufenthalts17. ErgebnisdienstDie Ergebnisse der Ober-, Verbands- und Jugendliga müssen unmittelbar (!) nach Kampfende an den Pressereferenten des SBRV, Bernhard Birlin, unter der Telefonnummer (0 76 23) 48 17 oder Faxnummer (0 76 23) 4 78 25 durchgegeben werden, die Ergebnisse der Bezirke an die zuständigen Bezirkspressewarte.Vereine, die nicht an der Ligadatenbank teilnehmen, müssen bis spätestens 11.00 Uhr am darauf folgenden Tag die Mannschaftsprotokolle der Ober-, Verbands-, und Jugendliga an die Internetbeauftragte Karola Schwarz, Faxnummer (0 78 03) 60 28 54, übermitteln.Eine Übermittlung des Protokolls per E-Mail ist ebenfallsmöglich. Eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 5,00 Euro pro erfasstem Protokoll für diese Serviceleistung wird über den Verwaltungsweg von diesen Vereinen eingezogen.Vereine, die bereits an der Ligadatenbank teilnehmen, sind von dieser Übermittlung, sowie der sofortigen Meldung an den Pressereferenten entbunden, wenn sicher gestellt ist, dass das Gesamtkampfergebnis bis 23.00 Uhr im Internet veröffentlicht ist. Die Einzel-ergebnisse sind spätestens 12 Stunden nach Kampfende ebenfalls im Internet zu veröffentlichen.18. OrdnungsgebührenFehlende Kennzeichnung nach Ziffer 16: 10,00 Euro, pro fehlendem Ringer in der Ober- und Verbandsliga: 20,00 Euro, unentschuldigtes Fehlen eines Kampfrichters: 15,00 Euro, Nichtanzeigen von Kampfverlegungen: 10,00 Euro, fehlender Startausweis: 15,00 Euro, fehlende Kontroll-marke: 15,00 Euro, Ergebnisse und Mannschaftsprotokolle zu spät oder überhaupt nicht an den Pressereferenten und die Internetbeauftragte durchgegeben: erstmaliges Versäumnis 10,00 Euro, Wiederholungsfall: 25,00 Euro. Zuzüglich werden die entstehenden Verwaltungsgebührenin Rechnung gestellt.Gelbe und gelb/rote KarteGelb/rote Karte; rote Karte (mit oder ohne Anzeige) bedeuten automatisch eine Sperre bzw. Funktionssperre für den nächsten Kampftag. Diese Folgen treten automatisch ein ohne dass es eines besonderen Verfahrens oder einer besonderen Benachrichtigungdes Betroffenen bedarf. Die Überwachung obliegtdem Verein. Ordnungsgebühren für gelbe und gelb/rote Karten1. Gelbe Karte: 20,00 Euro2. Gelbe Karte: 40,00 Euro3. Gelbe Karte: 80,00 EuroGelb-Rote Karte 80,00 Euro19. StartgeldOberliga 150,-- EuroVerbandsliga 125,-- EuroBezirksliga /-klasse 75,-- EuroKreisliga / A-Klasse 50,-- EuroJugendligen 25,-- Euro20. RechtsausschüsseZuständig für Ober-, Verbands- und Jugendliga ist der Verbandsrechtsausschuss I. Instanz des SBRV, für die Bezirke die jeweiligen Bezirksrechtsausschüsse.21. Auflagen an die VeranstalterDer Gastmannschaft sind bei einer Mannschaftsstärke von zehn Ringern 15, bei acht Ringern 12 Eintrittskarten kostenlos zur Verfügung zu stellen.Bei jedem der Kämpfe ist 70 %-iger Alkohol (Isopropanol) in ausreichender Menge bereitzuhalten. Damit sind Schürfwunden, blutende Wunden der Ringer zu desinfizieren und auch die Matte ist von Blut-verunreinigungen mit diesem Alkohol zu säubern. Die Matte ist vor Beginn des Kampfes und nach der Pause zu säubern.22. Ausstattung der WettkampfstättenZur Ausstattung der Wettkampfstätte gehören:Eine Matte mit einer runden Kampffläche und folgenden Mindestmaßen- zentrale Kampffläche - Durchmesser 5,0 m- Passivitätszone - roter Streifen 1,0 m- Sicherheitszone - Umrandung 1,0 mDer Sicherheitsabstand zwischen Matte und Zuschauern bzw. Hallenwand beträgt mindestens 1,0 m.Die Matte muss vor dem Kampf mit einem umwelt-freundlichen Haushaltsreiniger gesäubert werden. Der Veranstalter hat dafür Sorge zu tragen, dass die Matte nicht von Personen in Straßenschuhen betreten wird. Sollte dies nicht zu vermeiden sein, ist die Matte an-schließend wieder zu reinigen. Eine mit Blut verschmierteMatte ist zu desinfizieren.Ein Tisch für Zeitnehmer und Listenführer, der in unmittelbarer Mattennähe stehen und von den Zuschauern abgegrenzt sein muss, mit:•1 Zeitnehmerstoppuhr als Standstoppuhr oder Stoppuhr über eine Anzeigetafel•2 Handstoppuhren für Verletzungszeiten•1 Tafel für die Kampfpunkteanzeige mit Verwarnungsanzeige rot und blau sowie die Minutenanzeige•1 Gong als akustisches und 1 Schaumgummiwurfkissen als optisches Signal zur Kampfbeendigung•1 Anzeigetafel für den Stand des Mannschaftskampfes (die Lautsprecheranlage allein genügt nicht)•1 Eimer mit Wasser und Alkohol oder sonstigem Desinfektionsmittel für die Mattenreinigung.•1 Tafel für den Stand der gewonnenen Kampfabschnitte ausgestattet sein.Der gastgebende Verein ist für den reibungslosen Ablauf verantwortlich. Ein ausreichender Ordnungsdienst muss zur Verfügung stehen, die Ordner sind durch Armbinden zu kennzeichnen. Zwei der Ordner müssen namentlich im Mannschaftsprotokoll aufgeführt werden. Außerdem muss ein ausreichender Sanitätsdienst zur Verfügung stehen.Getränke dürfen bei allen Veranstaltungen innerhalb der Wettkampfstätte nur in Papp- oder Kunststoffbechern ausgeschenkt werden. Dies gilt für alle Veranstaltungen im Bereich des SBRV.23. Auf- und AbstiegDie Meister der Ober- und Verbandsliga steigen jeweils in die nächsthöhere Liga auf. Auch zweite Mannschaften sind zum Aufstieg in die Regionalliga berechtigt. Ebenfalls steigen die nächstplatzierten Mannschaften auf bzw. sind zum Aufstieg verpflichtet, wenn in der nächsthöheren Liga noch Plätze frei sind. (Bis zum 3. Platz). Die Tabellenletzten der Ober- und Verbandsliga steigengrundsätzlich ab.Steigen mehr Mannschaften aus der Regionalliga in die Südbadische Oberliga ab als aus dieser Liga aufsteigen, erhöht sich die Zahl der Absteiger in der Oberliga und in der Verbandsliga.Aufstieg in die Verbandsliga: Die Bezirksmeister sowie die Mannschaft die in der Abschlusstabelle der Verbandsliga vor dem letztmöglichen Absteiger steht, ermitteln bei Bedarf durch ein Turnier die Aufsteiger in die Verbandsliga. Modus Vorrunde: Die drei Bezirksmeister sowie die Mannschaft aus der Verbandsliga kämpfenjeder gegen jeden, der Tabellenletzte nach der Vorrundescheidet aus. Modus Rückrunde: Die drei verbliebenen Mannschaften kämpfen um die beiden freien Plätze in der Verbandsliga. Sind in der Verbandsliga immer noch Plätze frei, steigt auch der Drittplatzierte in die Verbandsliga auf. Das erforderliche Aufstiegsturnier findet am Samstag, den 09. Januar 2010 beim Bezirksmeister im Bezirk III statt. Weitere Einzelheiten, so auch eine eventuelle Änderung des Wettkampfmodus werden in der Ausschreibung zu den Aufstiegskämpfen geregelt.24. Hinweise für KampfrichterDie eingeteilten Kampfrichter sind verpflichtet, genau festzustellen, wie viele Kämpfe sie an den jeweiligen Kampftagen zu leiten haben. Sie haben dem gast-gebenden Verein eine Abrechnung ihrer Kosten vorzulegen (Formular des SBRV).

KSV Allensbach e.V.

SBRV - Richtlinien für die Saison 2009/2010









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